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Kommentar vom 07.02.2013 WDR beteiligt sich an Schlammschlacht gegen Isabell Werth |
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Unter dem Titel „Rollkur entzweit die Reitsportszene“ zeigte der WDR in der Sendung Lokalzeit Münsterland einen Bericht, der darauf abzielte die Dressurreiterei und im Speziellen Isabell Werth an den Pranger zu stellen.
WDR Bericht verzerrt die Wirklichkeit
Dieser Bericht ist ein Beispiel wie manipulativ, mit Momentaufnahmen, die Wirklichkeit verzerrt wird.
Z.B. wird im Hintergrund ein stark gezäumtes Pferd mit aufgerolltem Hals gezeigt, das in keinem Zusammenhang mit der eigentlichen Meldung steht, dass Isabell Werth ihr Pferd gegen die Regeln in Rollkur Manier reitet, weil das gezeigte Pferd, ein Schimmel, ein Springpferd darstellt, mit einer Zäumung, die im Dressursport gar nicht erlaubt ist. Schon hier wird intuitiv ein Zusammenhang hergestellt, der nicht existiert.
Momentaufnahmen als Beweisstücke
Es werden sogenannte Experten präsentiert, die die Behauptung aufstellen, dass Isabell Werth gegen Regeln verstößt. Belegt wird dies durch Sequenzen, die wenige Sekunden lang sind, zwischen 6 und 17 Sekunden. Eine Expertin zeigt ein angeblich durch Rollkur geschädigtes Pferd. Dieselbe Expertin führt bei diesem Pferd einen vollkommen aufgerollten Hals vor. Ohne Zwang und sichtlich ohne Schmerzen. Der WDR bietet dabei sogenannten Experten eine Plattform um Eigenwerbung zu machen.
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Reaktion von Isabell Werth
Vermutlich aufgrund dieses WDR Berichts veröffentlicht Isabell Werth ein Video mit ihrem 19 jährigen Satchmo, auf dem sie ohne Sattel, Gebiss, Sporen und Gerte, Grand Prix Lektionen reitet. Eine Demonstration die dem WDR Bericht die Schärfe nehmen soll. Wie die Reaktionen in facebook zeigen, mit geteiltem Erfolg. Tatsächlich zeigt sie ein fittes 19 jähriges Pferd, das sie ohne Mühe und ohne die üblichen Hilfsmittel in Grand Prix Lektionen reitet.
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Weiteres Video entlarvt die WDR Verzerrung
Dann veröffentlicht ein unabhängiger Beobachter ein Video, das auch in Münster auf dem gleichen Turnier gedreht wurde. Das Video zeigt Isabell Werth mit dem gleichen Pferd in Münster beim KK Cup, allerdings an einem anderen Tag. Durch dieses Video wird der Bericht des WDR als Verzerrung der Wirklichkeit entlarvt. Das Video ist nicht geschnitten und 2:38 Minuten lang und nicht wenige Sekunden, wie beim WDR und zeigt keinerlei Verstöße gegen die bestehenden Regeln des Sports. Im Gegenteil, das Video zeigt gekonntes Reiten auf höchstem Niveau.
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Anderes Beispiel einer möglichen Manipulation am Beispiel von Dr. Gerd Heuschmann
Die Fotos in dem beigefügten Link „pferdeplus.com Dr. Heuschmann“ zeigen den WDR Experten, der im WDR Bericht mit sonorer Stimme gegen die Rollkur wettert und dort aufgrund von Videomitschnitten bezeugt, dass Isabell Werth gegen bestehende Regeln verstößt, selber bei einem Korrekturritt.
Die Fotos auf pferdeplus.com sind allerdings Momentaufnahmen und kein Beweis dafür, dass Dr. Gerd Heuschmann gegen Regeln verstößt oder gar als Tierquäler bezeichnet werden darf.
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Fazit
Da wird eine Sportlerin vorgeführt, ebenso wie der Bundestrainer Jonny Hilberath, weil es gerade opportun ist eine bestimmte Sportart in den Dreck zu ziehen. Mit Objektivität hat das nichts zu tun, auch nicht mit Journalismus und auch nicht damit Schwarze Schafe, die es sicher auch gibt, heraus zu fischen.
Das Rezept ist einfach und funktioniert immer wieder, zumindest im Neid-Land Deutschland: Man nehme eine erfolgreiche Person, sucht einen Angriffspunkt, oder erfindet einen, sucht Experten, die sich einen meist finanziellen Vorteil oder einen besseren Bekanntheitsgrad erhoffen und bastelt eine Geschichte die eigentlich keine ist.
Meist mit dem Ergebnis, dass die Quoten steigen, viele Trittbrettfahrer aufspringen, nach dem Motto „hab ich schon immer gewußt“. Die Betroffenen sind die Betrogenen, weil es schwer ist gegen Unsinn und Verleumdung sich zu wehren.
Zum Glück in diesem Fall in Münster konnte dokumentiert werden, dass der Bericht des WDR die Wahrheit nicht darstellt, durch ein viel aussagekräftigeres Video der betroffenen Person.
Wie beim Fußball kann man auch im Reitsport beobachten, dass Jeder der schon mal ein Pferd geritten hat, sich zum besser wissenden Reitsport Experte erklärt, kompetenter als Olympiasieger und Bundestrainer.
Dieses Phänomen gibt es im Sport immer wieder im Gegensatz zu anderen Bereichen, wie z. B. im Berufsleben, wo man die Erfahrung und Kompetenz der Fachleute selbstverständlich akzeptiert.
Jeder sollte vermehrt sich um ein gutes Verhältnis zu den Pferden bemühen und nicht seine Aufgabe darin sehen den Umgang anderer zu kritisieren. Wer sich darum bemüht, seinem Pferd gerecht zu werden hat genug damit zu tun und braucht sich nicht um andere kümmern.
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