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Kommentar vom 16.04.2019
Amateurstatus mal ganz anders – Drei Definitionen auf einem Turnier – Wer hat nun Recht?
Das Turnier in Landshut hat den Amateurstatus ganz neu definiert. In Landshut fanden verschiedene Prüfungen auf S bzw. Grand Prix Niveau für „Amateure“ statt. So weit so gut! Mit der erstmaligen Durchführung einer Grand Prix Tour für „Amateure“ fand eine Premiere statt – soweit mir das bekannt ist.

Allein die Tatsache, dass dies realisiert wurde, ist lobenswert, denn nicht nur im S Bereich, auch im Grand Prix Bereich, tun sich die „Amateure“ schwer, wenn sie gegen die Berufsreiter antreten müssen.

Wie der geneigte Leser vielleicht bemerkt hat, wurde der Begriff „Amateur“ immer in Anführungszeichen gesetzt. Der Grund ist ganz einfach. Wie Viele, tut sich der Autor auch schwer mit dem Begriff „Amateur“. Allein bei den drei Prüfungsarten in Landshut für „Amateure“ gab es drei verschiedene Definitionen dieses Begriffs, die zum Teil stark differierten.

Amateure für die Qualifikation zu den bayerischen Amateurmeisterschaften

Bei der Definition der Amateure für die bayerischen Amateurmeisterschaften – die erste Qualifikation fand in Landshut statt – nutzte man die offizielle Definition der FN. Logischerweise, weil am Ende die Sieger auch zur Deutschen Amateurmeisterschaft fahren sollen.

Dabei muss man älter als 25 Jahre alt sein, und in der Option A (geschlossen) eingestuft sein. Da werden z.B. Vielstarter und Reiter der LK 1 ausgeschlossen. Eine eindeutig nachvollziehbare, sprich auch überprüfbare Regelung.

Amateure der FAB Qualifikation

In der Qualifikationsprüfung zum FAB Cup gelten natürlich die FAB Regeln für Amateure (siehe Anlage), die z.B. auch enthalten, dass nur eigene Pferde geritten werden dürfen, was impliziert, dass dann für den Beritt kein Berittgeld bezahlt wird.

Die FAB Regeln gelten als sehr streng und jeder Reiter, der sich ihnen unterwirft muss sie mit seiner Unterschrift bestätigen.

Amateure in der Non-Professional-Grand Prix-Tour

Hier musste eine eigene Definition des Amateurbegriffs gewählt werden, weil keine der Regelungen (Siehe oben) anwendbar war. Zugelassen wurden: „Nichtberufsmäßigen Turnierteilnehmer“, die keine Ausbildung zum Pferdewirt/Pferdewirtschaftsmeister machen oder abgeschlossen haben und ihren Lebensunterhalt nicht mit dem Reiten, Reitunterricht, Pferdezucht, Pensionsstall, oder Pferdehandel etc. bestreiten.

Der Veranstalter war gezwungen eine eigene Formulierung zu wählen, da die FN Version im Grand Prix Bereich nicht machbar war. So blieb es jedem Teilnehmer letztendlich überlassen, wie er diese Teilnahmebedingung auslegte.

Leider gab es bei dieser Auslegung auch unterschiedliche Auffassungen bei den Teilnehmern. Dass „Amateure“ ihr Wissen weitergeben, dagegen ist ja nichts zu sagen. Aber ist jemand „Amateur“, wenn er aktiv Schüler auf dem Turnier coacht, sprich die Arbeit eines Profis macht? Oder ist jemand „Amateur“ wenn er Turnierpferde eines Zucht- und Verkaufsstall auf Turnieren vorstellt?

Ab wann kann ein Zubrot, das man sich durch Unterricht/Beritt verdient zum eigenen Unterhalt gezählt werden? Letztendlich muss man es dem Einzelnen überlassen, mit wie viel Einfühlungsvermögen er sich für eine Kategorie Profi/Amateur entscheidet.

Lösbar wäre das nur dann, wenn sehr viel non-professionelle Prüfungen im Grand Prix Bereich angeboten würden, und die Reiter sich dann für eine Seite entscheiden könnten und müßten. Dann würden die Non-Professionals eben nur die Amateur-Prüfungen reiten und die Profis wären in der anderen Tour unter sich.
» FAB Regeln:
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