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News vom 30.10.2018
Aktiventreffen der bayerischen Dressurreiter
Enttäuscht zeigte sich der Vorsitzende der Bayerischen Landeskommission, Dr. Michael Hubrich, darüber, dass sehr wenige Kaderreiter der Einladung zum Aktiventreffen gefolgt sind. Von Seiten der Veranstalter, Sponsoren und Dressurinteressierten war der Zuspruch gut. Gesamt waren an die 50 Teilnehmer nach Ingolstadt gekommen.

„Bei der Fragen zur Kaderzugehörigkeit, also wenn es um Ruhm und Ehre geht, werden die Reiter immer sehr aktiv. Wenn zur Zusammenarbeit aufgerufen wird, um die Zukunft der Dressur zu gestalten, werden die Aktivitäten weniger.“

Dabei sind die Probleme der Dressur nicht zu übersehen und von den Referenten auf Gut Winkelacker auch konstruktiv angesprochen worden, sodass jeder Zuhörer Anregungen mitnehmen nach Hause nehmen konnte.

Dressursport in Bayern

Durch den Geschäftsführer des Landesverbandes und der Landeskommission, Michael Hohlmeier, wurde ein Überblick über das Dressurgeschehen 2017 in Bayern gegeben.

Von ca 18 000 Dressurprüfungen die in Deutschland stattfinden, wurde allein 2 000 in Bayern abgehalten. Von 124 Dressurreitern der Leistungsklasse 1 in Deutschland, sind 22 Reiter Mitglied in einem bayerischen Reitverein. Ähnlich ist es bei der Leistungsklasse 2, da sind es 222 von gesamt 1484.

Dieses hohe Leistungsniveau ist nicht zuletzt auf die Vielzahl der angebotenen Dressurserien für Nachwuchspferde und Nachwuchsreiter, wie z.B. die Stars von Morgen, und die Kaderlehrgänge, zurückzuführen.

Mit Bedauern wurde angemerkt, dass die Finals der TFD Serie und der Stars von Morgen zeitgleich mit dem Turnier in der Schleyerhalle stattfindet, was konkret bedeutet, dass der Favorit, Benjamin Werndl mit Famoso, ebenso wie seine Schwester Jessica von Bredow-Werndl und Championatsreiterin Dorothee Schneider nicht teilnehmen können.

Paradebeispiel Aubenhausen

Die Geschwister Jessica von Bredow-Werndl und Benjamin Werndl gaben einen kleinen Einblick in ihre Arbeit und ihre sportliche Entwicklung. Beeindruckend ihre Schilderung, wie sie nach einer mehr als erfolgreichen Junioren und Junge Reiter Zeit, die Durststrecke nach dem Eintritt in die Seniorenzeit überwinden konnten. „Wir mussten lernen Pferde auszubilden.“ Ein Paradebeispiel, was erneut bestätigt, wie wichtig die Nachwuchsserien sind. „Geschafft haben wir es, weil wir lieben was wir machen.“

Geschwister Werndl: Wichtig ist die Balance zu halten zwischen Spitzensport und Wirtschaftlichkeit, was nur mit einem ganzheitlichen Ansatz geht. „Motivation holen wir uns z.T. aus dem sportlichen Erfolg, aber hauptsächlich aus dem täglichen Umgang mit unseren Pferden.“

Katrina Wüst: Der Dressursport ist auf dem richtigen Weg

Tryon hat gezeigt, dass der Dressursport auf dem richtigen Weg ist. Katrina Wüst, Mitglied des Richterkollegiums der Weltreiterspiele in den USA, konnte berichten, dass in Tryon eine Vielzahl von jungen talentierten Pferden im Alter von 9-11 Jahren gezeigt wurden, ebenso wie viel jüngere Reiter sich präsentieren konnten.

Es war eine Tendenz festzustellen zu dem „funktionalen“ Pferd und weg vom spektakulären Pferd mit den großen Bewegungen. Zudem ist festzustellen, dass Sponsoren im Ausland sich etliche hochtalentierte Pferde mit entsprechenden Summen sichern konnten. So appellierte die internationale 5* Richterin, dass Sponsoren in Deutschland besser hofiert werden sollten, denn ohne diese dressurbegeisterten Unterstützer, kann die Spitze im Dressursport nicht gehalten werden.

Kleiner Rundschlag des FN Präsidenten

Als einen „Rundschlag“ kündigte der Präsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung Breido Graf Rantzau seinen Vortrag an, und sprach auch unumwunden so manch heikles Themen an, wie z.B. dass sich im Distanzreiten etwas ändern muss, weg vom „Rennen“, hin zum „Reiten“. Auch, auf die Erfolge in Tryon angesprochen: „Es fehlt uns halt der tolle Engländer!“, als es um die Erfolge in der Vielseitigkeit ging.

Das Verhältnis der FN zur FEI bezeichnete der Präsident als gut, wobei er kritisierte, dass die großen Reiternationen unterrepräsentiert sind, wenn von 138 Verbänden jeder nur eine Stimme hat, die traditionellen Reiternationen ebenso wie Verbände, die zu keinem Championat je einen Teilnehmer gesandt haben.

Besser wäre es, wenn, wie in anderen Sportarten, bei wichtigen Fragen nur die nationalen Verbände bestimmen können, die Sportler unter den besten 50 haben.

Heftig wurde mitdiskutiert, als es um die Alkoholexzesse bei den Nachwuchsspringreitern ging. Die FN wird ihr Regelwerk überprüfen, um bei evtl. Verstößen überhaupt eine Handhabe zu haben. Allerdings sind die Eltern hier eher gefragt, die solche Exzesse nicht noch unterstützen sollten.

Graf Rantzau führte hier ein Beispiel an, wieviel Einfluss die Eltern haben: Die Hälfte der festgestellten Doping/Medikationsfälle spielt sich bei den Junioren und Jungen Reiter ab, wo nicht die Reiter (Jugendlichen) sondern die Eltern bestimmen was gemacht wird.

Seit einem Jahr gibt es auch eine Vertretung der FN in Berlin und damit eine aktive Lobbyarbeit bei Regierung und Parlament. Viele der Parlamentarier haben Kontakte in den Reitsport, als ehemalige Vereinsvorsitzende oder Reiter. Es gibt auch schon eine parlamentarische Reitergruppe.

Mit dem Projekt 2020 finden fortlaufend Reformen bei der FN statt, und auch danach werden diese Reformen fortgeführt. Zielrichtung der FN wir in Zukunft vermehrt der Breitensport sein, denn ca 90 % der in deutschen Reitvereinen registrierten Reiter sind keine Turnierreiter.

Auch die Problematik mit Shitstorms in Sozialen Medien und Anfeindungen von selbsternannten Tierschützern oder Tierliebhabern, aber auch Angriffe der populistischen Tierschutzorganisation PETA wurden angesprochen. Optimale Verhaltensmaßnahmen für Reiter, wie man dem entgegentreten kann, konnte der FN Präsident auch nicht geben.

Graf Rantzau präsentierte sich sehr offen und, wenn man das sagen darf „volksnah“. Von einem solchen Präsidenten fühlt man sich gut repräsentiert, besser als von einem diplomatisch agierenden Funktionärs“politiker“, der keinem weh tun möchte.
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