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Kommentar vom 14.07.2014
Bayerische Meisterschaften München-Riem 11.-13.07.2014: Turniersplitter
München-Riem war an diesem Wochenende der Treffpunkt vieler bayerischer Dressurinteressierten. Es gab viel zu sehen und auch einiges zu besprechen.

Das Wetter und die Reitböden
Das Wetter war unbeständig am Wochenende, fast wie im April. Mal war es windig, dann nieselte es oder es schien die Sonne. Am Samstag dann ein kurzer starker Regenschauer, der die Parkplätze unter Wasser setzte und etliche Reitfräcke nass machte. Zum Glück sind die Reitböden im Nürnberger Dressurstadion von bester Qualität und werden von Karl Heuschmidt auch bestens gepflegt, sodass der Sport nicht zu leiden hatte.

Ganz anders allerdings die Situation beim Dressurplatz Nr. 5, der Reitakademie München. Der stand unter Wasser und die Prüfungen mussten in die Halle verlegt werden.

Sicherheit am Viereck
Noch ein Wort zu den Dressurplätzen. Knapp an einem Unfall ging es in einer Dressurprüfung vorbei. Beim Rückwärtsrichten trat ein Pferd mit einem Bein über die Dressurabschrankung und kam in den Schotterbereich, der um das Dressurviereck angelegt ist.

Dieser Bereich, ausgelegt mit Rundkiesel kann für die Pferde und die Reiter gefährlich werden, weil Pferde, die aus Versehen aus dem Viereck treten bzw. springen dort keinen Halt finden und verunfallen können. Zudem sieht es nicht unbedingt schön aus, aber das ist Geschmacksache.

Unverschlossene Dressurvierecke
Bei ländlichen Turnieren wird im Allgemeinen toleriert, wenn kein Personal zur Verfügung steht, dass Dressurviereck während der Prüfung nicht geschlossen werden. Bei Bayerischen Meisterschaften sollte man erwarten, dass dieser Dienst gemacht wird. Offensichtlich ist die Personaldecke so gering, dass keine Person zur Verfügung stand das Viereck für die Reiter zu öffnen und zu schließen.

Olympiareitgelände München-Riem
1972 fanden in München-Riem ein Teil der Reiterwettbewerbe der Olympischen Spiele statt. Dazu wurde das Gelände in Riem in der Nähe der Galopprennbahn entsprechend aufgebaut. Dieses Areal kann der bayerische Landesverband seither nutzen. Die gesamte Anlage ist ideal geeignet für Großveranstaltungen mit mehreren Disziplinen, wie die Bayerischen Landesmeisterschaften.

Für die Dressur bedeutet dies, dass ein Dressurstadion zur Verfügung steht mit entsprechendem Vorbereitungsplatz, sowie zwei weitere Dressurarenen (Nr. 5) in einem parkähnlichen Ambiente. Einziger Nachteil ist die Großzügigkeit des Geländes, denn die Wege werden unendlich weit.

Für die Verpflegung am Dressurstadion ist ausreichend gesorgt, für organisatorische Dinge wurde weniger investiert. So gab es keine elektronische Ergebnistafeln, bzw. –übermittlung, und an Start- bzw. Ergebnislisten kam man im Riemer „Dressur Outback“ auch nicht heran.


 
Lisa Müller
Überrascht war man, dass Lisa Müller „Spielerfrau“ von Thomas Müller, der am Sonntag den Weltmeistertitel holen wollte und dies auch geschafft hat, in München gesichtet wurde. Das hat seinen Grund, denn Lisa Müller ist nicht nur „Spielerfrau“, sondern aktive und sehr erfolgreiche Dressurreiterin.

Lisa Müller hat sich entschlossen nicht nach Brasilien nachzureisen und das Endspiel zu sehen, sondern sie wollte zum letzten mal die Chance wahrnehmen, an den Bayerischen Meisterschaften der U 25 Reiter teilzunehmen, denn nächstes Jahr hat sie die Altersgrenze überschritten.

Foto: Lisa Müller mit ihren Hunden am Rande des Dressurvierecks in München-Riem
Und wie aus den Ergebnislisten zu entnehmen ist, hat es sich gelohnt. Sie und ihr Birkhofs Dave konnten die Silbermedaille gewinnen, worüber sie sich sehr gefreut hat, ist ihre Grand Prix Karriere ja noch sehr kurz. „ Besser ich werde hier Zweite und Thomas wird Weltmeister. Auf jeden Fall besser als umgekehrt.“ hat sie noch vor dem Endspiel in Brasilien geäußert, was dann auch eingetreten ist.
Uwe Schwanz
Wenn man glaubt Uwe Schwanz freute sich am Meisten über seine Silbermedaille in der Dressur am Wochenende, täuscht man sich gewaltig. Uwe Schwanz war hin und weg über das Abschneiden seines Springpferdes Quadoro, denn er startete sowohl in der Dressur, wie auch im Springen. Im ersten Springen blieb Quadoro ohne Fehler und im ersten S** seines Lebens hatte er nur einen Flüchtigkeitsfehler am ersten Sprung und sonst keinen Abwurf. Damit war Schwanz nach zwei Wertungsspringen immerhin noch 16ter.

Ulla Salzgeber
Warum steht hier etwas über Ulla Salzgeber, die war doch gar nicht in München am Start? Doch, Ulla Salzgeber war in München-Riem, allerdings nicht als Teilnehmer. Nachdem sie Lisa-Maria Klössinger im italienischen Arezzo betreut hatte, kam sie am Sonntag noch nach München, weil dort zwei andere Schülerinnen, Sarah Erlbeck und Nicole Hinkelmann im Einsatz waren, denen sie noch wertvolle Tipps geben wollte. Ein Mamut Programm, was die erfolgreiche Reiterin und Trainerin da bewältigte.

Richterlob
Immer wieder muss man über große Abweichungen bei den Richterurteilen berichten. Heute geht es mal in die andere Richtung. Bernhard Goldschmidt, Baden-Württembergischer Landestrainer und in München als Dressurrichter eingesetzt, ist es gelungen in einer Prüfung alle Platzziffern richtig zu haben ohne eine einzige Ausnahme (siehe 2te Wertungsprüfung Junge Reiter).

Zelano zum Zweiten
Ein einfühlsames Geschick zeigten die Richter der zweiten Wertungsprüfung für die Junioren, als Cosima von Fircks mit Zelano als erste Starterin in der M** ritt. Zwei Freizeitreiter aus der Reitakademie nutzen die Mittagszeit und machten einen Ausritt mit ihren frei laufenden Hunden. Einer der Hunde fand Gefallen am Dressurviereck und umrundete es, ohne auf die lauten Rufe seiner Herrin zu hören. Der Ritt von Cosima von Fircks war ab dem starken Schritt deutlich gestört.

Die Richter boten an, dass sie den Ritt am Ende des Feldes wiederholen könne und die Bewertung ab dem starken Schritt neu vergeben wird. Ein salomonisches Urteil im Sinne des Sports und der jungen Reiterin, die somit die Chance erhielt sich doch noch für die Kür zu qualifizieren, was ihr so auch gelang.

Junioren II im Abseits
Äußerst unglücklich war die Entscheidung die Prüfungen der Junioren II komplett auf das Viereck Nr. 5 zu verlegen. Damit waren die U 16 Reiter komplett separiert, da das Nürnberger Dressurstadion und Platz Nr. 5 sehr weit voneinander entfernt liegen. Besser wäre es gewesen, die Prüfungen der Junioren I und II zu mischen, sodass die Junioren II auch mal im Nürnberger Dressurstadion hätten reiten können.

Interessenkonflikt Landeskommission?
Die Landeskommission regelt das Turnierwesen im Bereich des jeweiligen Pferdesportverbandes. In diesem Sinne ist die Landeskommission Bayern die Genehmigungs- und Aufsichtsbehörde für die Turnierveranstalter. Der Veranstalter der Bayerischen Meisterschaften ist der Bayerische Reit- und Fahrverband e.V. in Zusammenarbeit mit der RA München e.V., Turnierleiter war Herr Michael Hohlmeier. Die Beauftragte der Landeskommission war Frau Jacqueline Schmider.

Der Veranstalter einer Reitsportveranstaltung muss ein, in einem Regionalverband gelisteter Verein sein. Dies ist durch die Zusammenarbeit mit der RA München gegeben.

Ob es Sinn macht, dass der Geschäftsführer der Landeskommission auch als Turnierleiter fungiert, also Ausführender und Vertreter der kontrollierenden Institution ist, also sich selbst kontrolliert, ist anzuzweifeln, auch wenn es gängige Praxis ist, auch in anderen Landesverbänden. Interessenkonflikte sind in München nicht vorgekommen, aber vorprogrammiert.

Neuerungen im Fachbeirat Dressur
Die Bayerischen Meisterschaften wurden dazu genutzt, dass sich der Fachbeirat Dressur zu einer Sitzung traf. Uwe Mechlem schied aus Altersgründen nach langjähriger Mitarbeit aus dem Fachbeirat Dressur aus. Neu hinzu gekommen sind jetzt Katrina Wüst als weitere Richtervertreterin und Anja Plönzke als weitere Aktivenvertreterin.

Mit der Beteiligung der Reiter an den einzelnen Jahrgansstufen der Meisterschaften in 2014 zeigt sich der Beirat zufrieden, auch wenn einige der Kadermitglieder nicht gestartet sind bzw. nicht starten konnten. Allein dass in der Inter II 33 Reiter teilnahmen ist bemerkenswert, davon allein neun U 25 Reiter, was zeigt, dass die Aufbauarbeit des Fachbeirats mit der Installierung der Serie Stars von Morgen und der Einführung der U 25 Meisterschaft der richtige Weg war und nun Früchte trägt. In diesem Zusammenhang wurde angedacht, für die U 25 am Samstag eine weitere Prüfung anzubieten und ggf. am Sonntag im Finale auch eine Kür vorzusehen.
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